Abenteuertage 2017

Spiel, Spaß und Abenteuer

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Evangelische Jugend im Dekanat Schwabach in Kooperaton mit dem CVJM Rednitzhembach un der Jugendsozialarbeit an Schulen in Hembach vier Abenteuertage. Dabei handelt es sich um einen Mottotag für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren die kostenlos in Rednitzhembach stattfinden.

Was watschelt denn da?

Nach einer kurzen, spielerischen Kennenlernrunde im Hof des Rednitzhembacher Jugendhauses des CVJM ging direkt der Abenteuertag Roboter los. Die Kinder haben im Laufe des Tages drei verschiedene kleine Roboter bauen dürfen.

Der erste Roboter sah aus wie ein kleiner Käfer und bewegte sich lediglich mit der Kraft eines Vibrationsmotors voran. Dieser wurde auf dem Kopf einer Zahnbürste befestigt und geschickt von den Kindern verkabelt.
Der Zweite hatte die Fähigkeit zu laufen. Die Abenteuerkids durften dazu mit etwas Unterstützung der Mitarbeiter Kabel verlöten, die vielen Einzelteile zuschneiden und Drähte in die richtige Form zurechtbiegen. Das fertige Robotergestell wurde nun auf ausgeschnittenen und hübsch verzierten Kartonfüßen befestigt. Am frühen Nachmittag wackelten auch diese Roboter durch‘s Haus.

Der Dritte Roboter sah zwar toll aus, wollte aber nicht das machen, was er sollte. Er sollte die  Fähigkeit haben, sich eigenständig voran zu bewegen und Hindernissen, wie zum Beispiel Trinkflaschen auszuweichen, was nur leider nicht funktionierte.

Den Kindern und auch den Mitarbeitern hat der Tag viel Spaß gemacht. Einige Kinder erzählten im Nachhinein vom Staunen der Eltern und Geschwister über den kleinen Zahnbürsten-Roboter, den sie mit nach Hause nehmen durften und voll Stolz vorführten.

Eine Flussfahrt die ist fröhlich – eine Floßfahrt die macht Spaß
Natürlich ganz besonders, wenn die Flosse vorher von den insgesamt 21 Kindern mit Hilfe ihrer Mitarbeiter selbst zusammengebaut wurden und tatsächlich auch die ganze Strecke hinweg zusammenhielten.

Aus Rundhölzern, vielen Reepschnüren und einigen Schwimmkörpern, wie zum Beispiel alten Autoreifen, wurden insgesamt zwei Flosse zusammengebaut, die jeweils 5-6 Kinder sicher flussabwärts trugen.
Zumindest in der Theorie wäre keines der Kinder besonders nass geworden, der Sommertag war jedoch so warm dass es die Kids mit großer Freude selbst ins Wasser trieb – letztendlich endete der Abenteuertag Flosswanderung mit dem gemeinsamen Baden in der Rednitz und dem Satz eines Teilnehmers: „Das war wieder ein toller Abenteuertag… wie eigentlich jeder Abenteuertag„.

„Von hier oben sieht alles so klein aus!“
In Zusammenarbeit mit dem Baumpfleger und Erlebnispädagogen Christoph Beßlich fand der Abenteuertag Baumklettern statt. Die Abenteurer durften an verschiedenen Stationen auf der Rednitzhembacher Fischerinsel ihr Klettergeschick auf die Probe stellen.

Station 1 bestand daraus, Getränkekästen aufeinander zu stapeln und währenddessen, natürlich am Seil gesichert, in die Höhe zu klettern. Der Rekord der aufeinander gestapelten Kisten lag am Ende des Tages tatsächlich bei 19!
Bei Station 2 war Kraft gefragt! Mit einer speziellen Knotentechnik kletterte einer nach dem anderen an einem Kletterseil in die Höhe. Die Schwierigkeit bestand darin, den Knoten des Seils aufwärts zu bewegen und sich gleichzeitig festzuhalten.
Der ca. 20 Meter hohe Baum der Station 3 war mit sogenannten „Monkeys“ ausgestattet, diese Halterungen findet man auch an gewöhnlichen Kletterwänden. Sobald die Kinder am Ende der Monkeys angelangt waren, kletterten sie das letzte Stück bis zum quietschenden Gummihuhn auf eigenem Weg, natürlich mit feschem Klettergurt und Helm.

Um die kurze Wartezeit zwischen den einzelnen Stationen zu überbrücken, brachten die Mitarbeiter eine Slackline zwischen zwei Bäumen an, auf denen sich die Kletterer eifrig dabei halfen, geschickt bis zum gegenüberliegenden Baum zu gelangen.

Das Fazit des dritten Abenteuertages: geschaffte, glückliche Kletterer!

Achtung Rennfahrer!
Der letzte Mottotag des Jahres hieß Abenteuertag Seifenkiste.
Ganz im Stil der „Oldies“ bauten die Kinder aus Holz, Schrauben, Nägeln, vier Rädern und viel Geschick tatsächlich fahrende Seifenkisten.

Der Aufbau der vier Gefährte erfolgte in Gruppen von 4-5 Kindern im Gemeindehaus in Rednitzhembach, das eigentliche Rennen fand dann nachmittags auf der wenig befahrenen und extra für das Rennen gesperrten Straße in Richtung Sportpark SVR statt.
Immer zwei Seifenkisten fuhren gegeneinander den Berg hinunter. Da sowohl Kinder als auch die Mitarbeiter den größten Spaß am Fahren hatten, wurde der Abenteuertag eine Stunde über das offizielle Ende hinweg verlängert.

Natürlich waren alle stolze Sieger, als in Anwesenheit der Eltern, die als anfeuernde Rennzuschauer gekommen waren, eine Urkunde an jedes Kind überreicht wurde.

Hauptamtliche und Ehrenamtliche in Zusammenarbeit
Seit einigen Jahren werden die Abenteuertage Hand in Hand mit ehrenamtlichen Mitarbeitern geplant, vorbereitet und durchgeführt. „Ohne euch würde das alles nicht funktionieren!“, lobte Diakon Gunter Wissel, „Chef“ der Abenteuertage.

~Bericht: Jessica Lehner